Das mit 9 Kameraden voll besetzte LF16 rückte um 8.53 Uhr aus. Da das LF8 in der Werkstatt war, folgte um 8.55 Uhr der MTW mit weiteren 7 FW-Männern.
An der Einsatzstelle stellte sich schnell heraus, dass es sich nicht um einen Schuppen- sondern um einen ausgedehnten Zimmerbrand handelte. Da die Lage zunächst sehr unübersichtlich und unsicher war, wurde zur Unterstützung, auch wegen des Atemschutzeinsatzes, die FW Geislingen mit einem Löschfahrzeug von Gingen nachgefordert. Sie rückte um 9.00 Uhr aus und traf um 9.11 Uhr in Gingen ein. Mit zwei Trupps unter Pressluftatmern (PA-Träger) ging die FW Gingen vor. Der Brandherd konnte schnell lokalisiert und bekämpft werden. Bereits um 9.10 Uhr konnte der Leitstelle „Feuer unter Kontrolle“ gemeldet werden. Da das Gebäude komplett verraucht war, wurde ein weiterer PA-Trupp zur Kontrolle der Wohnungen ins Gebäude geschickt. Glücklicherweise befanden sich jedoch keine Personen mehr im Haus. Jetzt kam je ein Hochdrucklüfter von Gingen und Geislingen zum Einsatz, um den Rauch aus dem Gebäude zu drücken. Die Nachlösch- und Ausräumarbeiten erforderten den Einsatz eines weiteren PA-Trupps. Weiter wurde das Gebäude mit der Wärmebildkamera auf evtl. Glutnester abgesucht. Erst gegen 10.20 Uhr konnte der Leitstelle endgültig „Feuer aus“ gemeldet werden. Der Einsatz war damit aber noch nicht beendet. Jetzt galt es das LF16 wieder mit trockenen Schläuchen, Atemschutz usw. zu bestücken und damit wieder Einsatzbereit zu machen.
Nach ca. 3 Std. war der Einsatz für die 23 Gingener Kameraden beendet. Geislingen konnte die Einsatzstelle schon früher wieder verlassen. Sie waren mit 12 Kräften ausgerückt.
Neben dem Rettungsdienst DRK und der Polizei, war auf Anforderung von der Feuerwehr auch das AEW an der Einsatzstelle. Sie schalteten das betroffene Haus Stromlos. Insgesamt waren von Gingen 4 Trupp`s und von Geislingen 2 Trupp`s unter Atemschutz eingesetzt.
M.Dl.




