Das Landratsamt Göppingen lud zu der von ihr geplanten Katastrophenschutzübung (Kat.-Schutz-Übung) auch die Feuerwehr Gingen ein. Man musste 11 Feuerwehrmänner, darunter 1 Zugführer, 1 Gruppenführer und mindestens 4 Atemschutzträger (PA-Träger), stellen und mit dem MTW als Führungsfahrzeug und dem LF16 anrücken. Gingen war zusammen mit dem LF8 von Kuchen in den Löschzug 4 eingeteilt.
Übungsobjekt war das leerstehende Bürger-, Alten- und Pflegeheim am Rorgensteig. Die zugeteilte Aufgabe nach dem Eintreffen am Einsatzort galt hauptsächlich den PA-Trägern. Es mussten sich sofort beide Trupps von Gingen und Kuchen ausrüsten und sich am Eingangsbereich der rechten Gebäudeseite einfinden. Dann hieß es ab zum Innenangriff und Personensuche mit Rettung, einmal ins Untergeschoss und die anderen ins 1 Obergeschoss. Es wurde noch eine Person gerettet. Ansonsten waren die Stockwerke „sauber“. Der Einsatz vom Löschzug 4 war nach einer knappen halben Stunde beendet.
Obwohl man spät alarmiert wurde und man auch nicht mehr viel tun musste, war diese Kat.--Schutz-Übung für die teilnehmenden Kameraden ein Erlebnis. Auch konnte man neue Erfahrungen sammeln. Man bewegt sich auf fremdem Boden, weiß nicht wann man alarmiert wird und erst recht nicht, was auf einen zukommt. Fremdes Objekt, fremde und verletzte Personen, die täuschend echt geschminkt waren und diese Rolle auch sehr gut spielten.Und natürlich auch das Aufeinandertreffen von nahezu 350 Einsatzkräften aus Feuerwehr, THW, DRK, Bergwacht, Malteser, Rettungshundestaffel und Notfallseelsorgern.
Die Feuerwehr Gingen ist zusammen mit den Feuerwehren aus Kuchen und Böhmenkirch in den Kat.-Schutz-Zug eingeplant und wird im Ernstfall auch alarmiert. Deshalb ist so eine Großübung immer mal wieder gut. Auch wenn man sich den Ernstfall nie wünscht muss man doch vorbereitet sein. Übung macht den Meister.
M.Dl.




