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„In Gingen kann nichts anbrennen“

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Ein Brand im Modehaus Fischer & Stegmaier bildete das Szenario für die Hauptübung der Freiwilligen Feuerwehr in Gingen. In weniger als drei Minuten waren die Floriansjünger am Einsatzort.

 

Wenn die Feuerwehr ausrückt spricht sich das in Windeseile herum in Gingen. Und so hatten sich am Freitag den 22.10. schon bevor die ersten Rauchwolken aus dem Modehaus Fischer & Stegmaier drangen, gut 150 Bürger um den „Brand“ versammelt. Unter den aufmerksamen Beobachtern der Hauptübung befand sich auch eine Abordnung der Feuerwehr Kuchen.

Um 18.15 Uhr hatte Kommandant Reinhold Schauer den Alarm bei der Leitzentrale in Göppingen ausgelöst. Bereits drei Minuten später treffen 27 Feuerwehrleute  mit drei Fahrzeugen ein. Vor Ort erkennen die Floriansjünger, dass in einem Verkaufs- und Lagerraum für Bettwäsche und Matratzen im Untergeschoss ein Brand ausgebrochen ist. Ersten Informationen zufolge sind zwei Personen verletzt und noch im Gebäude. Mit Atemschutzgeräten machen sich die ersten Feuerwehrleute auf die Suche nach den Verletzten. Im Verlauf der Übung erhöht sich die Zahl der Brandopfer, dargestellt durch die Jugendfeuerwehr auf sieben Verletzte. Alle werden von Atemschutzgeräteträgern aus dem verwinkelten Gebäude gerettet und zum Erstversorgungsplatz gebracht.

Das Feuer wird inzwischen von zwei Seiten bekämpft. Eine „Riegelstellung“ soll in dem eng bebauten Bereich ein übergreifen des Feuers verhindern. Ein Überdrucklüfter bläst den dichten Qualm nach außen und macht das Gebäude begehbar. Dass Feuerwehrleute und Schaulustige trotz einbrechender Dämmerung gute Sicht hatten, war einem Lichtmast zu verdanken, mit dem der Einsatzort ausgeleuchtet wurde. Nach knapp 40 Minuten kann Einsatzleiter Klaus Staffa melden: „Brand unter Kontrolle, sieben Verletzte geborgen.“

Kommandant Reinhold Schauer bescheinigte seinen Kameraden bei der anschließenden Manöverkritik eine gute Leistung. Den Schaulustigen erläuterte der Feuerwehrchef das Einsatzgeschehen sowie Maßnahmen zur Brandbekämpfung – und auch den Unterschied zum Ernstfall. Hier wären zum Beispiel neben C- Rohren auch B- Rohre zum Einsatz gekommen, der Verkehr wäre großräumig umgeleitet worden und zur Unterstützung wäre aus Süßen die Drehleiter angefordert worden. Auch von Kuchens Feuerwehr-Kommandant Ulrich Vetter gab es Lob: Für Ihn hatte das Zusammenspiel von Einsatzleitung, Gruppenführer und Feuerwehrleuten perfekt geklappt. Die Bevölkerung könne beruhigt sein: „ In Gingen kann nichts anbrennen“, versicherte Vetter.

Bürgermeister Marius Hick unterstrich, dass die Bevölkerung und die Gemeinde hinter Ihrer Feuerwehr stehen. Ein Zeichen hierfür sei die Ausschreibung für den Kauf eines neuen Fahrzeugs für die Wehr, die bereits in die Wege geleitet sei. Modehausbesitzer Werner Stegmaier lud die Floriansjünger zum Lohn für Ihren Einsatz zum Abschluss noch zu einem zünftigem Vesper ein.

(Quelle: Geislinger Zeitung)

„In Gingen kann nichts anbrennen“

Freiwillige Feuerwehr Gingen bekommt viel Lob für Ihre Hauptübung

Ein Brand im Modehaus Fischer & Stegmaier bildete das Szenario für die Hauptübung der Freiwilligen Feuerwehr in Gingen. In weniger als drei Minuten waren die Floriansjünger am Einsatzort.

Wenn die Feuerwehr ausrückt spricht sich das in Windeseile herum in Gingen. Und so hatten sich am Freitag den 22.10. schon bevor die ersten Rauchwolken aus dem Modehaus Fischer & Stegmaier drangen, gut 150 Bürger um den „Brand“ versammelt. Unter den aufmerksamen Beobachtern der Hauptübung befand sich auch eine Abordnung der Feuerwehr Kuchen.

Um 18.15 Uhr hatte Kommandant Reinhold Schauer den Alarm bei der Leitzentrale in Göppingen ausgelöst. Bereits drei Minuten später treffen 27 Feuerwehrleute mit drei Fahrzeugen ein. Vor Ort erkennen die Floriansjünger, dass in einem Verkaufs- und Lagerraum für Bettwäsche und Matratzen im Untergeschoss ein Brand ausgebrochen ist. Ersten Informationen zufolge sind zwei Personen verletzt und noch im Gebäude. Mit Atemschutzgeräten machen sich die ersten Feuerwehrleute auf die Suche nach den Verletzten. Im Verlauf der Übung erhöht sich die Zahl der Brandopfer, dargestellt durch die Jugendfeuerwehr auf sieben Verletzte. Alle werden von Atemschutzgeräteträgern aus dem verwinkelten Gebäude gerettet und zum Erstversorgungsplatz gebracht.

Das Feuer wird inzwischen von zwei Seiten bekämpft. Eine „Riegelstellung“ soll in dem eng bebauten Bereich ein übergreifen des Feuers verhindern. Ein Überdrucklüfter bläst den dichten Qualm nach außen und macht das Gebäude begehbar. Dass Feuerwehrleute und Schaulustige trotz einbrechender Dämmerung gute Sicht hatten, war einem Lichtmast zu verdanken, mit dem der Einsatzort ausgeleuchtet wurde. Nach knapp 40 Minuten kann Einsatzleiter Klaus Staffa melden: „Brand unter Kontrolle, sieben Verletzte geborgen.“

Kommandant Reinhold Schauer bescheinigte seinen Kameraden bei der anschließenden Manöverkritik eine gute Leistung. Den Schaulustigen erläuterte der Feuerwehrchef das Einsatzgeschehen sowie Maßnahmen zur Brandbekämpfung – und auch den Unterschied zum Ernstfall. Hier wären zum Beispiel neben C- Rohren auch B- Rohre zum Einsatz gekommen, der Verkehr wäre großräumig umgeleitet worden und zur Unterstützung wäre aus Süßen die Drehleiter angefordert worden. Auch von Kuchens Feuerwehr-Kommandant Ulrich Vetter gab es Lob: Für Ihn hatte das Zusammenspiel von Einsatzleitung, Gruppenführer und Feuerwehrleuten perfekt geklappt. Die Bevölkerung könne beruhigt sein: „ In Gingen kann nichts anbrennen“, versicherte Vetter.

Bürgermeister Marius Hick unterstrich, dass die Bevölkerung und die Gemeinde hinter Ihrer Feuerwehr stehen. Ein Zeichen hierfür sei die Ausschreibung für den Kauf eines neuen Fahrzeugs für die Wehr, die bereits in die Wege geleitet sei. Modehausbesitzer Werner Stegmaier lud die Floriansjünger zum Lohn für Ihren Einsatz zum Abschluss noch zu einem zünftigem Vesper ein.

 

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